Respekt statt Lärm

31. Dezember 2022
Mit der Aktion RESPEKT STATT LÄRM möchten die Schweizer Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein positives Zeichen setzen und das Bewusstsein für Rücksichtnahme, Verständnis und Respekt gegenüber der nicht-motorradfahrenden Bevölkerung sowie der Umwelt schärfen.
Respekt statt Lärm

Dass ein Motorrad mangels geschlossenem Motorenraum, offen laufenden Rädern, kleinem Hubraum und hoher Agilität von der Öffentlichkeit subjektiv lauter und aggressiver empfunden wird als ein Automobil, liegt auf der Hand. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Dennoch haben wir es als Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer selbst in der Hand, mit einem respektvollen Verhalten im Strassenverkehr den am lautesten lärmenden und nach Verboten schreienden Lärmaktivisten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Die überwältigende Mehrheit der Motorradfahrenden ist nicht am Lärm interessiert. Ihre Leidenschaft bezieht sich auf das emotionale Fahrerlebnis, sei es in freier Natur oder in urbaner Umgebung.

Nein, Motorradfahrende sind keine Krawallbrüder. Sie entstammen allen Einkommensklassen und sozialen Schichten und wissen in der überwältigenden Mehrheit sehr wohl, was soziale Verantwortung bzw. rücksichtsvolle Fahrweise bedeutet. Anders gesagt: Unter dem Helm könnte Ihr Freund, Ihre Freundin oder der nette Nachbar stecken.

In unserem Land mit aktuell 8,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern sind 500'000 Motorräder und annähernd 300’000 Roller immatrikuliert. Es entspricht nicht der Schweizerischen Gepflogenheit, wegen einigen Ewiggestrigen und Unbelehrbaren eine so grosse Gruppe von Gleichgesinnten zu verunglimpfen.
«Laut ist out»? – Natürlich!

Markus Lehner
Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller SFMR

Weiter Informationen: respekt-statt-laerm.ch

Autor: Markus Rüfenacht
Quelle: respekt-statt-laerm.ch / respect-plutot-que-bruit.ch

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